Die GEW-Studierendengruppe engagiert sich für bessere Studienbedingungen und ein sozialeres Bildungssystem! Bist du dabei?
Die Lage an den Universitäten ist unübersichtlich – die Studienstruktur wird umgestellt, studentische Mitspracherechte in den universitären Gremien werden abgebaut, fast zu jedem Semester werden neue Zulassungsbeschränkungen, Prüfungsordnungen und verschiedene neue Gebühren erlassen – gegen die mit Klagen und Boykott vorgegangen wird.
Die Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft (GEW) fordert einen (gebühren-)freien, uneingeschränkten Hochschulzugang, sowie ein Bildungssystem, das soziale Unterschiede ausgleicht, statt zu verschärfen. Sie tritt ein für die Rechte von uns Studierenden in Fragen der Studienfinanzierung oder auch bei der rechtlichen Absicherung von Nebenjobs. Sie fordert die Aussetzung der Gebührenerhebung und das eindeutige gesetzliche Verbot von Studiengebühren und stellt sich hinter die Studierenden, die sich juristisch und im Rahmen des Studiengebührenboykotts gegen die Studiengebühren zur Wehr setzen.
Die GEW ist eine Mitmachgewerkschaft. Sie lebt, wie jede Interessenvertretung, von ihren Mitgliedern, die sie prägen, die ihre Interessen einbringen und durchsetzen wollen – angefangen bei der eigenen Studiensituation, in den studentischen Gremien und bei der Vernetzung mit anderen gesellschaftlichen Gruppen.
Wir werden die Einführung des Bachelor-Master-Systems weiter kritisch begleiten und auf die tiefschürfenden Veränderungen, die der Bologna-Prozess auf die Studienstruktur bei den Lehramtsstudierenden und in anderen Studiengängen nach sich zieht, hinweisen.
Die Probleme im Bildungssystem fangen jedoch nicht erst bei den Hochschulen an, was fehlt ist eine Gesamtdebatte, die auch das viergliedrige Schulsystem hinterfragt und der viel zu frühen Trennung und Vorgabe des Bildungsweges entgegenwirkt. Wir unterstützen daher die Kampagne der Volksinitiative „Eine Schule für alle“, die Ende Oktober anläuft und bei der es um die Einführung eines gerechteren Schulsystems geht.
Alternativ zur Einführung von Studiengebühren und der finanziellen Austrocknung der Hochschulen fordern wir eine bedarfs- und nachfragegerechte Hochschulfinanzierung sowie eine elternunabhängige, bedarfsdeckende Studienfinanzierung. Wir setzen uns für die Durchsetzung des Menschenrechts auf Bildung ein. Dafür engagieren wir uns in der GEW. Wer sich aktiv einbringen und uns unterstützen will, ist herzlich zu unseren Treffen, Veranstaltungen und Aktivitäten eingeladen.
Kontakt: studis@gew-hamburg.de

