Tag-Archiv für 'rls'

Konferenz: Erneuerung durch Streik II

Vom 2.-4. Oktober findet in Hannover der zweite Teil der rls-Konferenz unter dem Titel „Gemeinsam Strategien entwickeln. Konflikte führen. Beteiligung organisieren“ statt. Auch aus Hamburg werden Kolleg_innen an der Konferenz teilnehmen. Eine gemeinsame Anreise ist in Planung. Programm, Anmeldung und alle weiteren Infos Infos zur Konferenz gibts hier.

Gemeinsam Strategien entwickeln. Konflikte führen. Beteiligung organisieren.
Erneuerung durch Streik II

In den gewerkschaftlichen Auseinandersetzungen der letzten Jahre wurden viele neue Entwicklungen sichtbar: Beschäftigte, die vorher kaum organisiert waren, beginnen zu streiken. (mehr…)

RLS Streik! Veranstaltungen

Rassismus entgegentreten, Faschismus bekämpfen, Verfassungsschutz auflösen

'Rassismus entgegentreten, Faschismus bekämpfen, Verfassungsschutz auflösen'03.11.2012: Demo zum Jahrestag der Aufdeckung der NSU-Morde
Das Hamburger Bündnis gegen Rechts und Unterstützer*innen rufen zur Demonstration auf.
Am Samstag, den 03.11., um 12 Uhr ab Steindamm/Lindenstraße (U-Bahn Lohmühlenstr.).
Wir unterstützen die Demo.
Hier gibt es den Aufruf als pdf.

Heute, 23.10.2012: Vortag und Diskussion zu den Strategien des Verfassungsschutzes in Bezug auf den „NSU“-Terror
Eine Veranstaltung der Rosa Luxemburg Stiftung. Am Dienstag, den 23.10.2012 von 19:00 – 21:00 bei der GEW Hamburg, im Curiohaus (Rothenbaumchaussee 15). Kosten: 2 Euro. Weitere Infos hier.

Entsprechend § 6 Abs. 1 VersG sind Personen, die rechtsextremen Parteien oder Organisationen angehören, der rechtsextremen Szene zuzuordnen sind oder durch rassistische, nationalistische, antisemitische oder sonstige menschenverachtende Äußerungen in Erscheinung treten, bzw. bereits in der Vergangenheit getreten sind, von unseren Veranstaltungen ausgeschlossen.

Antifaschismus Curio Haus RLS Veranstaltungen Verfassungsschutz

Antonio Gramscis politische Pädagogik- Workshop 5. – 6. März 2011

„Antonio Gramscis politische Pädagogik“
(Workshop der Rosa Luxemburg Stiftung in Kooperation mit den GEW Studis)
05. – 06. März 2011
Jetzt anmelden!

Antonio Gramsci (1891-1937) war politischer Journalist, Aktivist der Turiner Rätebewegung und Mitbegründer der Kommunistischen Partei Italiens. 1926 wurde er von den italienischen Faschisten inhaftiert und verstarb nach 10 Jahren Haft an den Folgen der Gefangenschaft. Seine postum veröffentlichten Gefängnishefte nehmen heute den Rang eines politischen wie philosophischen Klassikers ein, sind aber auch Inspiration für Theorie und Praxis linker Bewegungen.

Von iualmunecar.blogia.com/

Der Workshop zielt nicht auf eine allgemeine Einführung in Gramscis Werk, vielmehr wird ein zentraler Aspekt seines Theoriegebäudes herausgegriffen: Die Bestimmung von Hegemonie als ein pädagogisches Verhältnis. Pädagogische Interaktionen lassen sich nicht auf die personelle ‘Erzieher-Zögling‘ Beziehung reduzieren, sondern sind als ein Strukturverhältnis auszumachen, das in Macht- und Herrschaftsbeziehungen eingelassen ist. So geht Gramsci davon aus, dass politisches Regieren in hegemonialen Gesellschaften notwendig in pädagogische Formen überführt wird; denn Zustimmung und Konsens setzen pädagogische Integration und Führung voraus. Zugleich ist die Zivilgesellschaft Terrain widerstreitender Weltsichten, Lebensentwürfe und Politiken, damit sind pädagogische Konzepte und Praxen immer auch zentrales Handlungsfeld einer emanzipatorischen Gegen-Hegemonie, in der die Überwindung der bestehenden gesellschaftlichen Verhältnisse angelegt ist.
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