Tag-Archiv für 'proteste'

Infoveranstaltung zum 12.09. und zu Rassismus gegen Asylsuchende

Heidenau ist nur das jüngste Beispiel – rassistischer Terror zeigt derzeit vielseitig seine Gesichter: „Zwischenzeitlich Zehntausende auf Pegida-Demonstrationen, vielerorts Mobilisierungen neu gegründeter „Bürgerinitiativen“ gegen Asylsuchende in der Nachbarschaft – ein seit Langem gesellschaftlich verankerter Rassismus bricht sich immer öfter Bahn. Zunehmend wird die verbale Hetze auch in die Tat umgesetzt: so steigen die tätlichen Angriffe auf Geflüchtete und ihre Unterkünfte seit zwei Jahren enorm an.“ Auch das noch: Am 12.09. wollen Nazis, rechte Hooligans und andere Rassist_innen durch Hamburg marschieren. Die GEW Hamburg lädt im Vorfeld zur Informationsveranstaltung über Hintergründe des geplanten Aufmarschs und Gegenaktivitäten ein. (Flyer) (FB-Event)

Informationsveranstaltung
zum geplanten Aufmarsch von Nazi-Hooligans durch Hamburg
und zu Rassismus gegenüber Asylsuchenden in Deutschland
Donnerstag, 03.09.2015, 18 Uhr, Cuiohaus, GEW Hamburg

Zwischenzeitlich Zehntausende auf Pegida-Demonstrationen, vielerorts Mobilisierungen neu gegründeter (mehr…)

Antifaschismus Curio Haus Proteste Rassismuskritik Veranstaltungen

12.9. Alle auf die Straße! Den geplanten rechten Aufmarsch verhindern!

Am 12.09. alle nach Hamburg! Solidarisch handeln! Nicht einen Tag den deutschen Patrioten! Unter diesem Motto haben diverse Gruppen aus Hamburg und Umland sowie weiteren Städten einen Aufruf zur Beteiligung an Gegendemo und Blockaden des geplanten Naziaufmarschs verfasst. Wir stimmen nicht hundertprozentig mit dem Aufruf überein; wir sind beispielsweise der Meinung, dass die „kapitalistische Logik“ zwar ein bedeutender Nährboden für Faschismus und Rechtspopulismus ist, aber nicht deren einzige Grundlage – die Bedingungen für Rassismus sind vielschichtiger. Wir wissen auch nicht ganz, wer oder was die „linke Gegenmacht“ ist, durch deren Erstarken diese Bedingungen zurückgedrängt werden sollen und finden es schade, dass sich nicht auch positiv auf die starken selbstorganisierten Refugee-Proteste der letzten Zeit bezogen wird. Dennoch halten wir den Aufruf für eine ausführliche und zutreffende Analyse und möchten ihn euch hier zur Verfügung stellen:

Solidarisch handeln
Nicht einen Tag den deutschen Patrioten!
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Antifaschismus Demonstrationen Hamburger Bündnis gegen Rechts Proteste

Pick Up Seminare, Rape Culture und feministische Intervention

Ein Blick in die aktuelle GEW-Zeitung hlz lohnt sich mal wieder: Mit dabei ein Artikel von uns zu den so genannten „Pick Up Artists“, Rape Culture, der Firma Real Social Dynamics, ihrem Workshop in Hamburg und den Gegenprotesten des Bündnisses Pick up Feminism. Viel Spaß beim lesen!

Pick Up Seminare, Rape Culture und feministische Intervention –
Ein Bericht von der Arbeit des Bündnisses “Pick Up Feminism”

Teile dieses Textes wurden dem Aufruf des Bündnisses Pick up Feminism entnommen.
Für den 7. Mai hatte die US Firma Real Social Dynamics (RSD) eine sogenannte Pick Up „Freetour“ (Schnupperabend) in Hamburg geplant. (mehr…)

Feminismus hlz Proteste

Pick up Feminism – TakeDownRSD ! Protestaktion gegen Pick-Up-Artist am 7. Mai 2015

„Pick up Feminism – #TakeDownRSD !“ Aufruf zur Protestaktion und Kundgebung gegen Pick-Up-Artist in Hamburg am 7. Mai 2015, 17:30h Treffpunkt HBF (Reisezentrum) zur gemeinsamen Anreise. Eine Initiative des Hamburger Bündnisses Pick up Feminism – Take Down RSD, das sich zu diesem Anlass gegründet hat.

Am Donnerstag, den 7.5. soll in Hamburg eine Art „Schnupperabend“ („Free Tour“) für sogenannte Pick-Up-Artist in Hamburg stattfinden, der
von der US-Amerikanischen Firma RSD (Real Social Dynamics) angeboten wird. Auch Julien Blanc, der im vergangenen Jahr mit seinen sexistischen und gewaltverherrlichenden „Tipps“ die Aufmerksamkeit auf sich lenkte und in mehreren Ländern Einreiseverbot erhielt, gehört der Firma RSD an. Bei dem „Schnupperabend“ am Donnerstag soll eine Gruppe Männer* durch Vorträge und sexistisches Videomaterial einen Crash-Kurs in Pick-Up-Ideologie erhalten, und dann unter Anleitung eines so genannten „Instructors“ durch Bars zieht, um das Gelernte „live“ anzuwenden. (mehr…)

Feminismus Proteste

Redebeitrag der GEW Studis auf der Kundgebung gegen die AfD

Am vergangenen Samstag protestierten auf Aufruf des Hamburg Bündnisses gegen Rechts rund 70 Aktivist_innen gegen den Landesparteitag der Alternative für Deutschland, der in den Räumen der Hamburger Handwerkskammer stattfand. Folgend ein Redebeitrag, den wir als GEW Studis im Rahmen der Kundgebung gehalten haben. Gegen nationalistische und rassistische Stimmungsmache, gegen Antifeminismus und Marktradikalismus!

Wir sind heute hier, um der Alternative für Deutschland ihren Landesparteitag zu vermiesen. Wir sind hier, weil es für uns unerträglich ist, dass Strukturen wie die AfD ihre in vielfacher Weise diskriminierenden Positionen öffentlich vertreten können. Das wollen und können wir nicht hinnehmen. (mehr…)

Antifaschismus Hamburger Bündnis gegen Rechts Proteste Stellungnahme

„Am 1. Mai gab es nur einen Störer – Olaf Scholz“ Kommentar der GEW Studis in der hlz

Anknüpfend an die Beiträge zum diesjährigen 1. Mai in der letzten hlz, wollen wir mit folgendem Kommentar die Diskussion über König Olaf, die herrschende Senatspolitik und die verquickte Rolle des DGB fortführen. Denn sie ist lange überfällig. (Außerdem gibts in der aktuellen hlz einen weiteren lesenswerten Artikel über den aktuellen Stand der Gruppe Lampedusa in Hamburg)

Wer Olaf zum 1. Mai einlädt, bezieht politisch Stellung…
Wenn der DGB – in der aktuellen politischen Situation – Olaf Scholz einlädt, am 1. Mai an so prominenter Stelle an der DGB-Demonstration und dem anschließenden Fest teilzunehmen, setzt er damit ein eindeutiges politisches Statement. (mehr…)

1. Mai Arbeit Demonstrationen DGB Gewerkschaftshaus hlz Kritik Lampedusa in Hamburg Proteste Repression

Stellungnahme der DGB Jugend Hamburg zum 1. Mai 2014

Olaf Scholz in der ersten Reihe der Gewerkschaftsdemo und Polizeiabsperrung des Gewerkschaftshauses – der 1. Mai verlief in Hamburg dieses Jahr sehr ereignisreich. Die DGB Jugend Hamburg übt in einer Stellungnahme Kritik an Polizei und DGB-Führung. Außerdem interessant: Die Diskussion zum 1. Mai in der aktuellen Ausgabe der hlz!

Stellungnahme der DGB-Jugend Hamburg zu den Vorkommnissen am 1.Mai 2014

Wir, die DGB-Jugend Hamburg, kritisieren die Teilnahme von Olaf Scholz auf der 1. Mai Demonstration und die polizeiliche Absperrung des Gewerkschaftshauses. Wir fordern ein Ende der repressiven Senatspolitik sowie Solidarität mit Lampedusa in Hamburg und ein Recht auf Stadt für alle. (mehr…)

1. Mai Demonstrationen DGB Jugend Gewerkschaftshaus hlz Lampedusa in Hamburg Proteste Recht auf Stadt Stellungnahme

Stellungnahme der DGB-Jugend Hamburg zur repressiven Politik in Hamburg

„Politische Konflikte müssen politisch gelöst werden“ Besser spät als nie: Die Hamburger DGB Jugend, in der auch die GEW Studis organisiert sind, hat eine Stellungnahme zu Repression, Senatspolitik, Polizeigewalt und der Rolle der Polizeigewerkschaften verfasst, um sich so kritisch auf die Geschehnisse der letzten Monate in Hamburg zu beziehen.

Stellungnahme der DGB-Jugend Hamburg zur repressiven Politik in Hamburg

Die Hamburger Polizei hatte den Ausnahmezustand über weite Teile der Hamburger Innenstadt verhängt und erklärte St. Pauli, die Sternschanze sowie Altona-Nord und -Altstadt unbefristet zum Gefahrengebiet, Unterstützung erhielt sie dabei vom Hamburger Senat. Nach breitem Protest wurden diese Gefahrengebiete vollständig aufgelöst. Abgesehen von den fest installierten Gefahrengebieten in St. Pauli und St. Georg und der Möglichkeit, jederzeit neue Gebiete als solche zu erklären, ändert diese überfällige Entscheidung auch nichts an der fortlaufenden Kriminalisierung der aktuellen Proteste in Hamburg und dem repressiven Umgang hiermit seitens des Senats und seiner Polizei.
Als DGB-Jugend Hamburg sind und waren wir – teilweise stärker, teilweise geringer – bei diesen Protesten gegen die Senatspolitik involviert, daher wollen wir zu Verschiedenem Stellung beziehen. (mehr…)

DGB Jugend Lampedusa in Hamburg Mietenwahnsinn stoppen! Pressemitteilung Proteste Repression Solidarität

Ausnahmezustand stoppen! Politische Konflikte politisch lösen!

Aufruf zur Demonstration
am Samstag, den 18.01.2014 um 13 Uhr
an der U-Feldstraße
für die sofortige Aufhebung aller „Gefahrengebiete“ in Hamburg

FB-Event

Auch wenn Hamburg bislang größtes Gefahrengebiet und die sog. Gefahreninseln aufgehoben wurden, gibt es nach wie vor viele gute Gründe am Samstag auf die Demo zu gehen:
- nach wie vor gibt es drei dauerhafte Gefahrengebiete in Hamburg (siehe Kampagne Grundrechte)
- die Polizei kann jederzeit – eigenmächtig – neue Gefahrengebieten konstruieren
- und der Hamburger Senat weigert sich weiterhin beharrlich die politischen Konflikte der Stadt zu lösen

Hier der Aufruf:

Ausnahmezustand stoppen! Politische Konflikte politisch lösen!

Seit dem 04.01.2014 befinden sich weite Bereiche von Altona, St. Pauli, der Sternschanze im polizeilichen Ausnahmezustand. (mehr…)

Demonstrationen Gefahrengebiet Proteste Recht auf Stadt

Schluss mit den rassistischen Polizeikontrollen und der repressiven Flüchtlingspolitik des Hamburger Senats!

Stellungnahme und Aufruf der GEW Studis zur aktuellen Situation um Lampedusa in Hamburg

Bleiberecht für Lampedusa in Hamburg!
Schluss mit den rassistischen Polizeikontrollen und der repressiven Flüchtlingspolitik des Hamburger Senats!

Seit Freitag vergangener Woche dreht der Hamburger Senat vollends durch. Täglich rassistische Großkontrollen in St. Pauli und St. Georg, Razzien in Wohnunterkünften und massenhaft Festnahmen – die SPD scheint keine Kosten und Mühen zu scheuen, die von Bürgermeister Olaf Scholz zur Chefsache erklärte, rassistische Politik gegenüber der Gruppe Lampedusa in Hamburg mit geballter Kraft durchzusetzen.
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Lampedusa in Hamburg Proteste Rassismuskritik Solidarität Stellungnahme