Tag-Archiv für 'never-mind-the-papers'

Empört euch – Beschwert euch – Wehrt euch! Ein Aufruf zum Widerstand gegen Abschiebungen

Wir unterstützen den Aufruf von Recht auf Stadt – never mind the papers an alle Menschen dieser Stadt, gegen Abschiebungen, rassistische Kontrollen, Schikanen der Behörde sowie andere Alltagsrassismen aktiv zu werden. Der grassierende Rechtsruck der Gesellschaft fordert noch deutlicher und vehementer für ein solidarisches Miteinander einzutreten. Spread the word!

An alle Menschen in Hamburg

Vor ein paar Tagen, am 14.12.16, fand die erste Sammelabschiebung von Geflüchteten nach Afghanistan statt. Über 30 Geflüchtete aus mehreren Bundesländern wurden vom Frankfurter Flughafen aus in ein Land verbracht, in dem Krieg, Anschläge, Verfolgung und Gewalt (nicht nur) gegen Minderheiten, Hunger und Elend an der Tagesordnung sind – deshalb fliehen Menschen von dort, deshalb gilt dieses Land „noch nicht einmal“ als sicheres Herkunftsland nach der Asylgesetzgebung und deshalb hat das Auswärtige Amt gerade erst seine Reisewarnung für Afghanistan erneuert. (mehr…)

Never mind the papers Solidarität

Die Stadt kennt keine Obergrenzen! Parade am 28. Mai

Für den 28. Mai ruft das Netzwerk Recht auf Stadt gemeinsam mit dem Bündnis Never mind the papers und vielen weiteren Initiativen und Gruppen zu Parade und Public Hearing auf: Auf zum Axel-Springer-Haus! Wir wollen eine andere Planung von Stadt – jenseits kapitalistischer Konzepte und Not-in-my-backyard-Mentalitäten! Wolkenkratzer für alle!

Beyond Welcome: Eine andere Planung ist möglich!
Paradenbeginn um 14 Uhr Karolinenplatz/ Messehallen
Public hearing ab 16 Uhr Axel Springer Platz

Hamburg hat ein „Flüchtlingsproblem“? Nein, Hamburg hat ein Wohnungsproblem. Jahrzehntelang haben Immobilienentwickler*innen und Politiker*innen unsere Städte behandelt, als lebten in ihnen hauptsächlich Gutverdienende, als hätten Menschen mit kleinem Einkommen und Obdachlose kein Recht auf Stadt und als könnten die weltweiten Fluchtbewegungen Europa nicht erreichen. (mehr…)

Demonstrationen Never mind the papers Recht auf Stadt

Migration is a right! Deportation is a crime!

Am Samstag auf die Straße! Demonstration für eine Stadt des Ankommens und Bleibens. Los gehts um 12 Uhr am Golden Pudel Club (St. pauli Fischmarkt 27). Proudly presented by Recht auf Stadt – Never mind the papers. Hier der FB-Event und unten der Aufruf (english Call here):

Migration is a right! Deportation is a crime!

Hamburg, Januar 2016: Mitten in der Nacht dringen Polizist*innen auf das Gelände der Unterkunft am Kiwittsmoor, umstellen eines der Häuser und dringen um vier Uhr morgens in die Wohnung einer friedlich schlafenden afghanischen Familie ein, darunter eine hochschwangere Frau. Sie sollen nach Ungarn abgeschoben werden – in ein Land, das die internationalen und EU-Standards hinsichtlich Asyl, Menschenrechten und Haftbedingungen nicht anerkennt. (mehr…)

Demonstrationen Lampedusa in Hamburg Never mind the papers Rassismuskritik

Here to participate!

Ein Artikel der GEW Studis zum Start des Refugee-Buddy-Programms der GEW Hamburg
Um eine solidarische Praxis zu entwickeln, wird in der GEW Hamburg momentan die Idee eines Austauschprogramms zwischen Geflüchteten und in Deutschland schon tätigen Kolleg_innen diskutiert, das nicht nach dem Aufenthaltsstatus fragt. Interessierte Pädagog_innen könnten zusammenarbeiten, Strukturen der GEW kennenlernen und gemeinsam Schulunterricht, den Kita-Alltag, das Hochschulseminar oder den Nachmittag im Jugendzentrum gestalten. Eingebunden werden soll das Projekt in einen politischen Rahmen, der eine deutliche Kritik am europäischen Migrationsregime einschließt. (mehr…)

Arbeitserlaubnis für alle! Here to participate! Never mind the papers Rassismuskritik

„Tiefgaragen zuerst für Deutsche!“ [1]

Vor einigen Monaten gründeten sich in Hamburg die „Initiativen für erfolgreiche Integration“ und streben nach dem Volksentscheid über so genannte Großunterkünfte. Warum dies keine emanzipatorische Antwort auf die Unterbringung von Geflüchteten liefert und warum ihre Argumentation und Politik Räume für rassistische Mobilisierung öffnet, könnt ihr hier im Artikel (und bald in der hlz) nachlesen.

Der geplante Volksentscheid der Initiativen für erfolgreiche Integration ist geflüchtetenfeindlich und rassistisch anschlussfähig

Ob in Öjendorf, Rissen, Billwerder, Neugraben-Fischbek, Hummelsbüttel, Eppendorf, Klein-Borstel, Lurup usw. – überall dort wo in Hamburg (Not-)Unterkünfte für Geflüchtete geplant werden, formieren sich Anwohner_innen um diese zu verhindern. Seit Anfang des Jahres haben sich 13 Bürgerinis zum Dachverband der „Initiativen für erfolgreiche Integration Hamburg“ (IFI) zusammengeschlossen und im Februar eine Volksinitiative gegen Großunterkünfte gestartet. (mehr…)

Antifaschismus hlz Never mind the papers Rassismuskritik Recht auf Stadt