Tag-Archiv für 'gefahrengebiet'

Von Gefahren & Gebieten. Veranstaltungsreihe zu Ordnung und Kriminalisierung von, im & durch Raum

Von Gefahren & Gebieten. Für Februar und März 2015 organisieren wir eine 3-teilige Reihe zu Gefahrengebieten. Wir wollen uns anschauen, wie Gefahrengebiete als polizeiliches und stadtpolitisches Instrumentarium zur Aufrechterhaltung von herrschender Ordnung funktioniert und wie sie städtischen Raum anhand rassistischer, sexistischer und kapitalistischer Kriterien strukturieren.

Hier findest du stetig aktualisierte Infos zur Veranstaltungsreihe:

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Gefahrengebiet Kritik Veranstaltungen

Die GEW-Studis auf der Demo “Ausnahmezustand stoppen! Politische Konflikte politisch lösen!”

Auf der gestrigen Demonstration waren die GEW-Studis mit Redebeitrag und Banner vertreten. Inhaltlich wurde die Rolle von Polizei und Polizeigewerkschaften kritisiert und ein Ende der Kriminalisierung der Proteste von Lampedusa in Hamburg, Esso-Häuser & Rote Flora gefordert.
Hier dokumentieren wir Rede und Banner:

Die Hamburger Polizei hat den Ausnahmezustand über weite Teile der Hamburger Innenstadt verhängt und erklärte St. Pauli, die Sternschanze sowie Altona-Nord und -Altstadt unbefristet zum Gefahrengebiet. Nach breitem Protest wurde das Gebiet zunächst scheinbar stark eingeschränkt und am vergangenen Montag vollständig aufgelöst. Abgesehen von den fest installierten Gefahrengebieten in St. Pauli und St. Georg und der Möglichkeit, jederzeit neue Gebiete als solche zu erklären, ändert diese überfällige Entscheidung auch nichts an der fortlaufenden Kriminalisierung der aktuellen politischen Konflikte in Hamburg und dem repressiven Umgang hiermit seitens des Senats und seiner Polizei. Über die Rolle der Polizei als politische Akteurin und insbesondere das Vorgehen der Polizeigewerkschaften: (mehr…)

Demonstrationen Gefahrengebiet Kritik Recht auf Stadt Stellungnahme

Ausnahmezustand stoppen! Politische Konflikte politisch lösen!

Aufruf zur Demonstration
am Samstag, den 18.01.2014 um 13 Uhr
an der U-Feldstraße
für die sofortige Aufhebung aller „Gefahrengebiete“ in Hamburg

FB-Event

Auch wenn Hamburg bislang größtes Gefahrengebiet und die sog. Gefahreninseln aufgehoben wurden, gibt es nach wie vor viele gute Gründe am Samstag auf die Demo zu gehen:
- nach wie vor gibt es drei dauerhafte Gefahrengebiete in Hamburg (siehe Kampagne Grundrechte)
- die Polizei kann jederzeit – eigenmächtig – neue Gefahrengebieten konstruieren
- und der Hamburger Senat weigert sich weiterhin beharrlich die politischen Konflikte der Stadt zu lösen

Hier der Aufruf:

Ausnahmezustand stoppen! Politische Konflikte politisch lösen!

Seit dem 04.01.2014 befinden sich weite Bereiche von Altona, St. Pauli, der Sternschanze im polizeilichen Ausnahmezustand. (mehr…)

Demonstrationen Gefahrengebiet Proteste Recht auf Stadt

Solidaritätserklärung des AK Gewerkschaften (München) mit den Demonstrierenden in Hamburg

Wir dokumentieren im folgenden die Stellungnahme der Kolleg_innen des AK Gewerkschaften aus München vom 8. Januar 2014.


Solidaritätserklärung mit den Demonstrierenden in Hamburg – Für den Ausschluss von Polizist*innen aus dem DGB

Am 21. Dezember sind mehrere Tausend Menschen in Hamburg auf die Straße gegangen, um gegen die fortschreitende Gentrifizierung, für die Rechte der Geflüchteten aus Lampedusa und den Erhalt des linken Kulturzentrums „Rote Flora“ zu demonstrieren [1]. Die Demonstration wurde jedoch schon wenige Meter nach Beginn von der Polizei gestoppt und brutal mit Knüppeln, Pfefferspray und Wasserwerfern attackiert. Wie schon bei den Repressionen gegen „Blockupy Frankfurt“ im Mai 2013, hatte die Polizei offensichtlich den Auftrag, eine Großdemonstration aus politischen Gründen zu verhindern, um Kritik an den bestehenden Verhältnis­sen zu unterbinden. Zudem möchte sich der Erste Bürgermeister Hamburgs – Olaf Scholz, ein Sozialdemokrat mit höheren Ambitionen – als Hardliner profilieren. (mehr…)

Gefahrengebiet Solidarität Stellungnahme