Tag-Archiv für 'antifaschismus'

Veranstaltungshinweis: Die „Neue Rechte“ an der Hochschule

Auch wenn wir nicht mehr als GEW Studis aktiv sind, möchten wir euch auf eine spannende Doppelveranstaltung hinweisen: DIE „NEUE RECHTE“ AN DER HOCHSCHULE (facebook).Veranstaltet von den Nachwuchswissenschaftler_innen in der jungen GEW Hamburg. Die Nachwuchswissenschaftler_innen haben innerhalb der GEW angekündigt, die Aufarbeitung der NS-Vergangenheit und Debatte um Max Traeger weiterführen zu wollen, was wir sehr begrüßen.

DIE IDEOLOGIE DER „NEUEN RECHTEN“
Vortrag von Volker Weiß, am Samstag, 04.11.2017 von 18 – 20 Uhr

UMGANGSSTRATEGIEN MIT NEURECHTEN POSITIONEN
Workshop mit dem Mobilen Beratungsteam gegen Rechtsextremismus Hamburg am Sonntag, 05.11.2017 von 12 – 16 Uhr. (Bitte vorab anmelden)

Ankündigungstext. Wegbeschreibung und Flyer findest Du hier (mehr…)

Antifaschismus junge GEW Veranstaltungen

Buchvorstellung: Die ideologische Ausrichtung der Lehrkräfte 1933–1945

Dienstag 2.5, 18 Uhr Von-Melle-Park 8 Raum 05:

BUCHVORSTELLUNG von Benjamin Ortmeyer

„Die ideologische Ausrichtung der Lehrkräfte 1933–1945. Herrenmenschentum, Rassismus und Judenfeindschaft des Nationalsozialistischen Lehrerbundes“

Im Nationalsozialistischen Lehrerbund (NSLB) waren 1935 reichsweit 97 Prozent „der gesamten deutschen Erzieherschaft“ organisiert. (mehr…)

Antifaschismus Max Traeger kein Vorbild! NS Vergangenheit aufklären Veranstaltungen

Zeitzeuginnengespräch mit Buchvorstellung. NS-Verfolgte und ihre Kämpfe um Anerkennung und Entschädigung

Am 31.1. findet in der Honigfabrik in Wilhelmsburg ein Zeitzeuginnengespräch mit Buchvorstellung statt. Die als so genannte „Asoziale“ kriminalisierte Ilse Heinrich wird über ihre Verfolgung, ihre Inhaftierung und ihr weiteres Leben berichten. Danach Lesung und Lichtbildvortrag mit Nina Schulz und Elisabeth Mena Urbitsch aus dem neu erschienenen Buch „Spiel auf Zeit“. Hier die komplette Ankündigung.

„Das kann man sich heute nicht mehr vorstellen, wie das ist, wenn man kein freier Mensch ist. Und nicht frei entscheiden kann. Darum geht das, dass man nicht frei entscheiden konnte.“ Ilse Heinrich
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Antifaschismus Erinnern & Gedenken Veranstaltungen

„Tiefgaragen zuerst für Deutsche!“ [1]

Vor einigen Monaten gründeten sich in Hamburg die „Initiativen für erfolgreiche Integration“ und streben nach dem Volksentscheid über so genannte Großunterkünfte. Warum dies keine emanzipatorische Antwort auf die Unterbringung von Geflüchteten liefert und warum ihre Argumentation und Politik Räume für rassistische Mobilisierung öffnet, könnt ihr hier im Artikel (und bald in der hlz) nachlesen.

Der geplante Volksentscheid der Initiativen für erfolgreiche Integration ist geflüchtetenfeindlich und rassistisch anschlussfähig

Ob in Öjendorf, Rissen, Billwerder, Neugraben-Fischbek, Hummelsbüttel, Eppendorf, Klein-Borstel, Lurup usw. – überall dort wo in Hamburg (Not-)Unterkünfte für Geflüchtete geplant werden, formieren sich Anwohner_innen um diese zu verhindern. Seit Anfang des Jahres haben sich 13 Bürgerinis zum Dachverband der „Initiativen für erfolgreiche Integration Hamburg“ (IFI) zusammengeschlossen und im Februar eine Volksinitiative gegen Großunterkünfte gestartet. (mehr…)

Antifaschismus hlz Never mind the papers Rassismuskritik Recht auf Stadt

„Erziehung nach Auschwitz“

Prof. Dr. Micha Brumlik und apl. Prof. Dr. Benjamin Ortmeyer haben einen Appell an die Kultusministerkonferenz, die Wissenschaftsministerien der Länder, das Bundeswissenschaftsministerium sowie alle Universitäten und Hochschulen in Deutschland geschrieben: „Warum die Auseinandersetzung mit der NS-Zeit – den NS-Verbrechen, der NS-Ideologie und der NS-Pädagogik – ihren festen Platz im Studium der Erziehungswissenschaften haben sollte.“ Wir unterstützen das! Hier kann der Appell unterzeichnet werden.

Appell
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Antifaschismus Erziehungswissenschaft Lehrer innenbildung

Infoveranstaltung zum 12.09. und zu Rassismus gegen Asylsuchende

Heidenau ist nur das jüngste Beispiel – rassistischer Terror zeigt derzeit vielseitig seine Gesichter: „Zwischenzeitlich Zehntausende auf Pegida-Demonstrationen, vielerorts Mobilisierungen neu gegründeter „Bürgerinitiativen“ gegen Asylsuchende in der Nachbarschaft – ein seit Langem gesellschaftlich verankerter Rassismus bricht sich immer öfter Bahn. Zunehmend wird die verbale Hetze auch in die Tat umgesetzt: so steigen die tätlichen Angriffe auf Geflüchtete und ihre Unterkünfte seit zwei Jahren enorm an.“ Auch das noch: Am 12.09. wollen Nazis, rechte Hooligans und andere Rassist_innen durch Hamburg marschieren. Die GEW Hamburg lädt im Vorfeld zur Informationsveranstaltung über Hintergründe des geplanten Aufmarschs und Gegenaktivitäten ein. (Flyer) (FB-Event)

Informationsveranstaltung
zum geplanten Aufmarsch von Nazi-Hooligans durch Hamburg
und zu Rassismus gegenüber Asylsuchenden in Deutschland
Donnerstag, 03.09.2015, 18 Uhr, Cuiohaus, GEW Hamburg

Zwischenzeitlich Zehntausende auf Pegida-Demonstrationen, vielerorts Mobilisierungen neu gegründeter (mehr…)

Antifaschismus Curio Haus Proteste Rassismuskritik Veranstaltungen

12.9. Alle auf die Straße! Den geplanten rechten Aufmarsch verhindern!

Am 12.09. alle nach Hamburg! Solidarisch handeln! Nicht einen Tag den deutschen Patrioten! Unter diesem Motto haben diverse Gruppen aus Hamburg und Umland sowie weiteren Städten einen Aufruf zur Beteiligung an Gegendemo und Blockaden des geplanten Naziaufmarschs verfasst. Wir stimmen nicht hundertprozentig mit dem Aufruf überein; wir sind beispielsweise der Meinung, dass die „kapitalistische Logik“ zwar ein bedeutender Nährboden für Faschismus und Rechtspopulismus ist, aber nicht deren einzige Grundlage – die Bedingungen für Rassismus sind vielschichtiger. Wir wissen auch nicht ganz, wer oder was die „linke Gegenmacht“ ist, durch deren Erstarken diese Bedingungen zurückgedrängt werden sollen und finden es schade, dass sich nicht auch positiv auf die starken selbstorganisierten Refugee-Proteste der letzten Zeit bezogen wird. Dennoch halten wir den Aufruf für eine ausführliche und zutreffende Analyse und möchten ihn euch hier zur Verfügung stellen:

Solidarisch handeln
Nicht einen Tag den deutschen Patrioten!
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Antifaschismus Demonstrationen Hamburger Bündnis gegen Rechts Proteste

Rechtpopulismus ist keine Alternative – Broschüre zur Kritik der Alternative für Deutschland erschienen

Pünktlich zum Wahlkampfauftakt der Hamburger AfD veröffentlicht das Hamburger Bündnis gegen Rechts die Broschüre „Rechtspopulismus ist keine Alternative“. Diese soll über die Funktionär_innen und die menschenverachtenden Positionen der AfD aufklären, um somit dazu beitragen deren Einzug in die Hamburger Bürgerschaft zu verhindern. Die Broschüre liegt an verschiedenen Orten Hamburgs aus, kann in der Geschäftsstelle der GEW im Curiohaus abgeholt werden und steht hier zum Download bereit.

Das Inhaltsverzeichnis der Broschüre:

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AfD Antifaschismus Broschüre Hamburger Bündnis gegen Rechts Rassismuskritik

„Von Tradition und Heimat, Nationalismus und Rassismus.“ Fortsetzung der Veranstaltungsreihe

Alte Rechte oder neuer Konservatismus? Nach der ersten Reihe im vergangenen Winter (siehe hier und hier) findet von November bis Januar die zweite Reihe von Veranstaltungen zu einer Kritik der Neuen Rechte statt. Den Ankündigungstext und aktuelle Infos gibt’s auf http://uniantifa.blogsport.de. Die Themen der Veranstaltungen sind diesmal:

[27.11.14] Zu groß für Europa – deutscher Nationalismus revisited. (mit Anika Baunack)
[02.12.14] Völkische Verbindungen – Beiträge zum deutschnationalen Korporationsunwesen in Österr. (mit den Herausgeber_innen des gleichnamigen Buches)
[08.12.14] Die Identitären – Buchvorstellung. (mit Kathrin Glösel, Natascha Strobl, Julian Bruns)
[11.12.14] Die Debatte um „Armutsmigration“ in Zeiten der Krise in Europa. (mit Sebastian Friedrich)
[08.01.15] Die europäische extreme Rechte nach der EU-Wahl. (mit Andreas Speit)
[15.01.15] Geschlechterkonstruktionen in der extremen Rechten. (mit Regina Wamper vom Duisburger Institut für Sozialforschung)

Facebook-Events

Antifaschismus Kritik Rassismuskritik Studentenverbindungen auflösen! Uni Hamburg Veranstaltungen

Redebeitrag der GEW Studis auf der Kundgebung gegen die AfD

Am vergangenen Samstag protestierten auf Aufruf des Hamburg Bündnisses gegen Rechts rund 70 Aktivist_innen gegen den Landesparteitag der Alternative für Deutschland, der in den Räumen der Hamburger Handwerkskammer stattfand. Folgend ein Redebeitrag, den wir als GEW Studis im Rahmen der Kundgebung gehalten haben. Gegen nationalistische und rassistische Stimmungsmache, gegen Antifeminismus und Marktradikalismus!

Wir sind heute hier, um der Alternative für Deutschland ihren Landesparteitag zu vermiesen. Wir sind hier, weil es für uns unerträglich ist, dass Strukturen wie die AfD ihre in vielfacher Weise diskriminierenden Positionen öffentlich vertreten können. Das wollen und können wir nicht hinnehmen. (mehr…)

Antifaschismus Hamburger Bündnis gegen Rechts Proteste Stellungnahme