Zeitzeuginnengespräch mit Buchvorstellung. NS-Verfolgte und ihre Kämpfe um Anerkennung und Entschädigung

Am 31.1. findet in der Honigfabrik in Wilhelmsburg ein Zeitzeuginnengespräch mit Buchvorstellung statt. Die als so genannte „Asoziale“ kriminalisierte Ilse Heinrich wird über ihre Verfolgung, ihre Inhaftierung und ihr weiteres Leben berichten. Danach Lesung und Lichtbildvortrag mit Nina Schulz und Elisabeth Mena Urbitsch aus dem neu erschienenen Buch „Spiel auf Zeit“. Hier die komplette Ankündigung.

„Das kann man sich heute nicht mehr vorstellen, wie das ist, wenn man kein freier Mensch ist. Und nicht frei entscheiden kann. Darum geht das, dass man nicht frei entscheiden konnte.“ Ilse Heinrich

Zeitzeuginnengespräch mit Ilse Heinrich. Ilse Heinrich wurde als sogenannte „Asoziale“ kriminalisiert und im August 1944 im Konzentrationslager Ravensbrück inhaftiert. Sie berichtet über ihre Verfolgung, ihre Inhaftierung und ihr weiteres Leben. Danach Lesung und Lichtbildvortrag mit Nina Schulz und Elisabeth Mena Urbitsch aus dem neu erschienenen Buch „Spiel auf Zeit“. In dem Buch wird Ilse Heinrich zusammen mit anderen Zeitzeug_innen porträtiert. Die letzten überlebenden NS-Verfolgten sterben und es stellt sich die Frage, wie die Erinnerung an ihre Erfahrungen und an die NS-Verbrechen weiterhin lebendig gehalten werden soll. Dazu berichtet die Initiative für einen Gedenkort ehemaliges KZ Uckermark von ihrer Arbeit und ihrem Ansatz des „Offenen Gedenkens“. Nina Schulz und Elisabeth Mena Urbitsch schildern anhand der Reportagen ihres Buches, inwiefern die sogenannte Widergutmachung der Bundesrepublik mehr einem Mythos als einem Modell gleicht.

Eine Veranstaltung der GEW Studies und dem Infoladen Wilhelmsburg

Antifaschismus Erinnern & Gedenken Veranstaltungen

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