Welcome to Hamburg, welcome to the union!

Anfang Juli sind die rund 300 lybischen Kriegsflüchtlinge, die unter dem Namen ‚Lampedusa in Hamburg‘ für ihre Rechte kämpfen, in ver.di eingetreten. Wir hoffen, dass damit ein Schritt in solidarische Gewerkschaftsarbeit erfolgt und die Refugees Unterstützung in der Durchsetzung der Forderungen erhalten. Hier eine kurze Willkommens- und Solidaritätserklärung der GEW Studis (hier als pdf)

Solidaritätserklärung
Welcome to Hamburg, welcome to the union!

Wir, die GEW Studierenden Hamburg, heißen die libyschen Flüchtlinge in Hamburg willkommen und unterstützen ihre Forderungen nach freiem Zugang zum Arbeitsmarkt, zu Bildung, zu medizinischer und sozialer Versorgung, nach Wohnung und freier Wahl des Aufenthaltsortes bzw. Wohnortes innerhalb der EU.

Wir begrüßen, dass die Gewerkschaft ver.di die Geflüchteten als Kolleg*innen aufgenommen hat, um sie so im Kampf für ein Bleiberecht zu unterstützen. Auch wenn dies eigentlich eine Selbstverständlichkeit sein sollte, wissen wir über die Widerstände die dabei auch aus Gewerkschaftskreisen laut werden können… Doch der Einsatz für bessere Arbeits- und Lebensbedingungen kann nur solidarisch Erfolge haben – und nicht indem das gegenseitige Unterbieten von arbeitsrechtlichen Standards zugelassen wird.

Für eine solidarische gewerkschaftliche Organisierung!

Solidarität mit den geflüchteten libyschen Freiheitskämpfer*innen!

Homepage Lampedusa in Hamburg: hier

Brief von Lapedusa in Hamburg an ver.di: hier

Pressemitteilung von ver.di Hamburg: hier

22.07.2013 GEW Studis

Lampedusa in Hamburg Rassismuskritik Solidarität Stellungnahme