Prekarität im Spiegel der Hochschule

Veranstaltungsreihe zum Prekaritätsbegriff und prekärer Arbeit an Hochschulen. Im April und Mai an der Uni Hamburg

Im Rahmen der Veranstaltungsreihe zu Prekarität im Spiegel der Hochschule nimmt der Uni-AStA an vier Abenden Prekäre Arbeit aus wissenschaftlicher Perspektive sowie in verschiedenen Beschäftigungsfeldern an der Uni Hamburg in den Blick. Mehr Infos hier.

Am Mittwoch, den 17.04.2013 (19 Uhr, VMP9 Raum S7) sind studentische Hilfskräfte das Thema. Neben einer Erläuterung der Rahmenbedingungen studentischer Beschäftigung an der Uni geht es um mögliche Perspektiven der Organisierung und Verbesserung. Mit der Initiative studentische Beschäftigte an Hamburger Hochschulen und Marco Unger, Bundessprecher der GEW Studis.

Los geht’s bereits am Mittwoch, den 10.04.2013 mit der Veranstaltung „Prekäre Arbeit – Überlegungen zu Charakterisierung und Erzeugung“ mit der Referentin Prof. Dr. Nicole Mayer-Ahuja.

Hier der Veranstaltungstext:

Obwohl diese Gesellschaften von Sicherungssystemen umgeben und durchzogen sind, bleiben die Sorgen um die Sicherheit allgegenwärtig. Dieser beunruhigenden Einsicht kann man nicht einfach dadurch ausweichen, dass man das Gefühl der Unsicherheit zu einer bloßen Wahnvorstellung der Bessergestellten erklärt, die den Preis an Blut und Tränen vergessen und aus den Augen verloren haben, wie grausam und unerbittlich das Leben in früheren Zeiten war.“
(Robert Castel)

In dieser Veranstaltungsreihe soll das Phänomen der Prekarisierung in den Fokus gelangen. In Medien und der Öffentlichkeit scheint es einen inflationären Gebrauch zu geben. Daher wird es zu Beginn einen wissenschaftlichen Input geben, der ein klareres Bild vermitteln soll. Anschließend werden in drei weiteren Veranstaltungen Bereiche an der Hochschule thematisiert, die von Prekarisierung betroffen sind.

Hilfskräfte Hochschulen Initiative Studentische Beschäftigte Uni Hamburg