Archiv für Februar 2011

Antonio Gramscis politische Pädagogik- Workshop 5. – 6. März 2011

„Antonio Gramscis politische Pädagogik“
(Workshop der Rosa Luxemburg Stiftung in Kooperation mit den GEW Studis)
05. – 06. März 2011
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Antonio Gramsci (1891-1937) war politischer Journalist, Aktivist der Turiner Rätebewegung und Mitbegründer der Kommunistischen Partei Italiens. 1926 wurde er von den italienischen Faschisten inhaftiert und verstarb nach 10 Jahren Haft an den Folgen der Gefangenschaft. Seine postum veröffentlichten Gefängnishefte nehmen heute den Rang eines politischen wie philosophischen Klassikers ein, sind aber auch Inspiration für Theorie und Praxis linker Bewegungen.

Von iualmunecar.blogia.com/

Der Workshop zielt nicht auf eine allgemeine Einführung in Gramscis Werk, vielmehr wird ein zentraler Aspekt seines Theoriegebäudes herausgegriffen: Die Bestimmung von Hegemonie als ein pädagogisches Verhältnis. Pädagogische Interaktionen lassen sich nicht auf die personelle ‘Erzieher-Zögling‘ Beziehung reduzieren, sondern sind als ein Strukturverhältnis auszumachen, das in Macht- und Herrschaftsbeziehungen eingelassen ist. So geht Gramsci davon aus, dass politisches Regieren in hegemonialen Gesellschaften notwendig in pädagogische Formen überführt wird; denn Zustimmung und Konsens setzen pädagogische Integration und Führung voraus. Zugleich ist die Zivilgesellschaft Terrain widerstreitender Weltsichten, Lebensentwürfe und Politiken, damit sind pädagogische Konzepte und Praxen immer auch zentrales Handlungsfeld einer emanzipatorischen Gegen-Hegemonie, in der die Überwindung der bestehenden gesellschaftlichen Verhältnisse angelegt ist.
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Antonio Gramsci Pädagogik RLS Veranstaltungen

PM: Der AStA der Uni Hamburg ignoriert die Kritik an seinem Image-Film und reagiert mit Zensur

PRESSEMITTEILUNG vom 09.02.2011


Der AStA der Uni Hamburg ignoriert die Kritik an seinem Image-Film und reagiert mit Zensur.

Hamburg, 12.02.2011: Die Studierenden in der GEW sind entsetzt über den vom AStA der Uni Hamburg produzierten Image-Film „Inside AStA”, der am 3. Februar im Kino Abaton uraufgeführt wurde und verurteilen die aktuellen Versuche des AStA, die Kritik zu zensieren, auf das Schärfste.

„Der Film hat alle Befürchtungen, die wir und andere bereits im Vorfeld artikuliert hatten, übertroffen“ erklärt Christian Galati, Student der Erziehungswissenschaft und Mitglied der GEW-Studis.
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Inside AStA Pressemitteilung Rassismuskritik Stellungnahme Uni Hamburg

Antirassistische Kämpfe lassen sich nicht zensieren!!

Wir sind froh, dass ca 150 Studierende letzten Donnerstag ins Abaton Kino gekommen sind, um sich gegen den diskriminierenden Imagefilm des Uni AStAs auszusprechen. Der Film ist nicht nur schlecht und bietet kaum nützliche Informationen über den AStA, sondern er strotzt nur von rassistischen und sexistischen Stereotypen. Darauf wurde von einigen Gruppen (1+2+3) im Vorfelde der Premiere hingewiesen. Die ganze Veranstaltung – mit AStA-Film und den antirassistischen Interventionen vor und nach dem Film – wurde bei der Plattform „YouTube“ (aufgeteilt in drei Teile) eingestellt. Jeder konnte sich somit selbst ein Bild von dem Film und den verschiedenen Akteuren machen.
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Inside AStA Rassismuskritik Uni Hamburg Veranstaltungen

GEW-Studis empfehlen: Antifa-Konzert gegen den Nazi-Aufmarsch in HH am 12. Februar

Wir dokumentieren den Aufruf des Hamburger Bündnis gegen Rechts:

Aufruf zur Zivilcourage gegen Nazis in der Hamburger Innenstadt!

Das Hamburger Bündnis gegen Rechts ruft alle Menschen in Hamburg auf, am Samstag, den 12. Februar von 11.00 bis 13.00 Uhr zum antifaschistischen Protestkonzert mit der Band DUBTARI auf dem Jungfernstieg, Ecke Neuer Jungfernstieg zu kommen. (mehr…)

Antifaschismus Demonstrationen Hamburger Bündnis gegen Rechts

Proteste im Kontext der Premiere des AStA-Image-Films

Die Proteste im Kontext der Premiere des AStA-Image-Films „Inside AStA – Anatomie einer nützlichen Einrichtung“ und einige Reaktionen darauf machen deutlich, dass es einigen Nachholbedarf in Sachen Beschäftigung mit Rassismus gibt.

Es ist ein Zeichen unglaublicher Ignoranz, wenn bei der Premiere des Films u.a. Kommiliton_innen, des „Black Students Network“, sich öffentlich äußern, dass sie sich von der Darstellung des Films diskriminiert und herabgewürdigt fühlen, der für den Film verantwortliche ‚weiße‘ AStA-Referent dies zwar als „legitim“ bezeichnet, in seinen gesamten Ausführungen dazu jedoch nicht ein einziges Mal eingeht. (mehr…)

Inside AStA Proteste Rassismuskritik Uni Hamburg

Rassismus im „Imagefilm“ des AStA der Uni Hamburg – oder alles bloß „Satire“?

Rassismus im „Imagefilm“ des AStA der Uni Hamburg – oder alles bloß „Satire“? Wie versucht wird, die berechtigte Kritik am Abrufen rassistischer Stereotype zu diskreditieren:

„Der gesamte Film ist mit einem Augenzwinkern zu verstehen und es ist natürlich überhaupt nicht unsere Absicht, rassistische Klischees zu bedienen“, sagt der AStAKulturbeauftragte Timo Hempel dazu. Der kritisierte Textteil beziehe sich auf den Beginn des Films, der eine satirische Musical-Szene sei. Die drei dunkelhäutigen Reinigungskräfte werden von ausgebildeten Schauspielerinnen dargestellt.“ „[…]Von vielen wird da bewusst missverstanden, um gegen das Projekt Stimmung zu machen“. (HHer Abendblatt: “Rassismus an der Uni? Streit um Imagefilm vor der Premiere”, 27.01.2011)

Wenn Rassismus problematisiert werden soll, dann sind diese reflexartigen Beschwichtigungsfloskeln kaum überraschend! So auch, als es im Studierendenparlament um den Antrag auf Vorführung des Films und Diskussion ging. Denn in der hiesigen Gesellschaft gibt es nach wie vor keine Auseinandersetzung mit dem gesamtgesellschaftlichen Problem des Rassismus. (mehr…)

Inside AStA Rassismuskritik Stellungnahme Uni Hamburg

Infoveranstaltung BLOCK DRESDEN, 7.02, 18 Uhr, Curio Haus

Aller guten Dinge sind drei!
BLOCK DRESDEN 2012 – Blockieren, bis der Naziaufmarsch Geschichte ist

(Aufruf und Plakat zur Veranstaltung hier als PDF zum Runterladen.)

In den vergangen zwei Jahren ist uns etwas gelungen, das viele für unmöglich gehalten hatten: Wir haben den Naziaufmarsch in Dresden erfolgreich blockiert. Tausende Nazis konnten ihr eigentliches Ziel, mit einer Großdemonstration ihre menschenverachtende Ideologie zur Schau zu stellen, nicht erreichen.

Mit dem Aufmarsch im Februar versuchten sie in den vergangenen Jahren, an das Gedenken an die Bombardierungen Dresdens im Februar 1945 und den damit einher gehenden Mythos der „unschuldigen Stadt Dresden“ anzuknüpfen. (mehr…)

Antifaschismus Curio Haus Dresden nazifrei! Veranstaltungen