GEW-Studis empfehlen die Broschüre „Stoppt Kriegsforschung an Hochschulen – Bundeswehr raus aus den Schulen“

Stoppt Kriegsforschung an Hochschulen

Die Broschüre „Stoppt Kriegsforschung an Hochschulen – Bundeswehr raus aus den Schulen“ erschien am 20.11.2010. Die von der GEW-Studierendengruppe Frankfurt erarbeitete Broschüre dokumentiert deren erfolgreiche Infoveranstaltung zum Thema Antimilitarismus vom 30. Juni 2010.

In der Veranstaltung referierte Peer Heinelt über die Militarisierung der deutschen Hochschulen, Dietrich Schulze über die bundesweiten politischen Aktivitäten gegen Kriegsforschung und für Zivilklauseln an den Hochschulen, und Karola Stötzel über den Einfluss der Bundeswehr an den Schulen. Die drei Referate bilden den Hauptinhalt der Broschüre und werden durch weitere Materialien zum Thema ergänzt. In einem Einleitungstext zeigt die GEW-Studierendengruppe die gesamtgesellschaftlichen militaristischen Tendenzen und die Notwendigkeit des Widerstands dagegen auf.
Die technische, strukturelle und ideologische Militarisierung findet in steigendem Maße in vielen gesellschaftlichen Bereichen statt. Dies geschieht zu einer Zeit, in der der deutsche Staat weltweit militärisch engagiert ist und immer offener davon gesprochen wird, dass militärische Gewalt und Tötungen zur Wahrung deutscher Interessen in Kauf zu nehmen sind. In unserem eigenen Interesse und dem aller Menschen dagegen liegt es, der zunehmenden Aufrüstung des deutschen Staates vehement Widerstand zu leisten.

Herausgeber: LASS GEW Hessen, Redaktion: GEW-Studierendengruppe Frankfurt

Von UUUUPPSS
Broschüre Hochschulen Militarismus Veranstaltungen

1 Antwort auf “GEW-Studis empfehlen die Broschüre „Stoppt Kriegsforschung an Hochschulen – Bundeswehr raus aus den Schulen“”


  1. 1 Jakob 22. Januar 2011 um 17:31 Uhr

    Die Zusammenhänge von Universitärer Forschung und Militarisierung scheinen die Menschen nicht wirklich zu interessieren. Der Interessenkonflikt scheint nicht klar zu sein. Wenn man aber fragt was Menschen vom Wirtschaftskriegen halten bekommt man eher eine eindeutige Antwort. Ich denke über die Schiene erreicht man mehr.

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