Archiv für Dezember 2010

GEW-Studis unterstützen die Stellungnahme der FSRe zum Täuschungsmanöver der sog. EPB-Liste

Not in our Name – Über das Täuschungsmanöver der sogenannten „EPB-Liste“ Fakultätslisten? – Nein Danke!!

Jedes Jahr lässt sich anlässlich der Wahlen zum Studierendenparlament ein ärgerliches Phänomen beobachten: Die Fakultätslisten treten in Erscheinung. Namentlich: „Juraliste“, „Mediziner-Liste“, „GeiWi-Liste“, „wiwi-Liste“ und die „EPB-Liste“.
Mit diesen Namensgebungen wird nicht nur der Eindruck erweckt, die Gruppierungen würden „die Interessen“ der jeweiligen Studierenden vertreten. Sie vermitteln zugleich die Botschaft, bei der weiteren Entwicklung der Hochschulen ginge es nicht um politische Fragen sondern diejenige, ob die Studierenden des einen Faches sich gegen die des anderen durchsetzten.
Jedoch: Das Studierendenparlament ist die gesamtuniversitäre Interessenvertretung aller Studierenden. Bei seiner Arbeit geht es darum, sich gemeinsam Positionen für gebührenfreies Studium, sinnvolle Studienreform, soziale Verbesserungen, etc. zu erarbeiten – solidarisch, nicht gegeneinander. (mehr…)

EPB Liste Erziehungswissenschaft Stellungnahme Studierendenparlament Uni Hamburg

GEW-Studis unterstützen die Blockaden gegen den Naziaufmarsch in Dresden am 13.02.2011

Nazis blockieren – Extremismusquatsch und Opfermythen bekämpfen

Eine kleine Sensation war es, als im Februar 2010 zum ersten Mal Europas größter Naziaufmarsch in Dresden verhindert wurde. Um dies möglich zu machen, wurde 2008 das bundesweite Antifa-Bündnis „No Pasaran“ gegründet. 2009 mobilisierten No Pasaran 4000 AntifaschistInnen zu einer Demo nach Dresden. Den Naziaufmarsch zu verhindern gelang nicht, auch weil Antifa und zivilgesellschaftliche Kräfte getrennt demonstrierten. Als Reaktion wurde auf Initiative von „No Pasaran“ das Bündnis „Nazifrei – Dresden stellt sich quer“ gegründet. Auf einer Aktionskonferenz im Oktober 2009 wurde dann beschlossen, den Naziaufmarsch zu blockieren. Am 13. Februar 2010 blockierten dann über 12.000 AntifaschistInnen und BürgerInnen den Naziaufmarsch.

Die Weichen dafür, dass das Zusammenspiel von zivilgesellschaftlichen Kräften und antifaschistischen Gruppen auch nächstes Jahr klappt, wurden im Oktober auf der Aktionskonferenz der Bündnisse „No Parasan“ und „Nazifrei – Dresden stellt sich quer“ in Dresden gestellt. In der zum Abschluss der Konferenz beschlossenen Resolution heißt es: „Auch 2011 werden wir den Naziaufmarsch verhindern!“
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Antifaschismus Dresden nazifrei! Extremismus