Archiv für November 2010

Zum Wochenendseminar (10.- 12.12) bitte JETZT anmelden!!

Erscheinungsformen, Kritik und Analyse
des antimuslimischen Rassismus

Vom 10. – 12. Dezember 2010 findet an der Hochschule für Angewandte Wissenschaften (HAW) in Hamburg ein Wochenendseminar zum Thema antimuslimischen Rassismus statt. Ort, Zeit, Programm auf der Mobi-Seite.

Um besser kalkulieren zu können, bitten wir um eine Anmeldung per Mail an: wochenendseminar@gmx.de

Und für alle die sich schon einmal thematisch vorbereiten wollen, können unter „Infos“ die Texte, die man am Wochenende als Seminar-Reader in papierform bekommen kann, lesen!

Die Teilnahme am Wochenendseminar ist kostenlos – Um Spenden wird gebeten.

Organisator_innen: Studie­rendengruppe LINKE.SDS, Referat für ausländische Studierende des HAW-Astas und GEW-Studis.
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HAW Hamburg Rassismuskritik Veranstaltungen

„Drastischer Sparkurs belastet Studierende und beeinträchtigt Forschung, Lehre und Studium“

GEW Hamburg zu den Sparbeschlüssen im Hochschul- und Forschungsbereich: Sparmaßnahmen im Wissenschaftsbereich sind drastischer, als von der Behörde dargestellt und beeinträchtigen Forschung, Lehre und Studium nachhaltig.

Im Zuge der Haushaltskürzungen des Hamburger Senats (in Folge der ‚Wirtschaftskrise’ und der ‚Schuldenbremse’) wurde nicht nur das Projekt einer Universität in der Hafencity vom damaligen Bürgermeister Ole von Beust für beendet erklärt, sondern der Rotstift im Doppelhaushalt 2011/2012 auch bei den Ausgaben für die Hamburger Hochschulen angesetzt: Das Wissenschafts- und Forschungsressort ist von drastischen Kürzungen betroffen.
Noch im Vorfeld der Haushaltsgespräche im September wurde parteiübergreifend die Bedeutung der Wissenschaft betont: „Wenn wir als exzellent angesehen werden wollen, dürfen wir nicht sparen,“ so der wissenschaftspolitische Sprecher der CDU, Wolfgang Beuß. Auf den Punkt brachte es Dieter Lenzen, Präsident der Universität, in seinem ‚Brandbrief’ Anfang September: „Ein Verzicht auf Budgeterhöhung oder gar eine Kürzung macht die in der Koalitionsvereinbarung vorgesehene Konzipierung Hamburgs als Wissenschaftsstadt zunichte.“ Auch die laufenden Bewerbungen im Rahmen der Exzellenz-Initiative seien gefährdet, wenn der bis 2012 zwischen Hochschulleitung und Behörde vereinbarte Struktur- und Entwicklungsplan (StEP) einseitig aufgelöst werde.
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Bildung Hochschule und Forschung Hochschulen Kürzungen Stellungnahme

Veranstaltungsreihe zur Hamburger Migrationspolitik und Rassismus

Veranstaltungsreihe zur Hamburger Migrationspolitik und Rassismus

Horst Seehofer will „Multikulti“ abschaffen, Sarrazin will die deutsche Leitkultur und ihre Gene vor „fertilitätsfreudigen“ Muslimen schützen und Sarkozy veranlasst Massenabschiebungen von Roma und Sinti, weil sie angeblich eine Gefahr für die öffentliche Sicherheit darstellen und die Sozialsysteme übermäßig belasten. Diese Ereignisse werden zwar viel diskutiert und führen auch zu manchem Aufschrei, dennoch folgen keine Konsequenzen für diese Personen der Öffentlichkeit.

Wie wirken sich diese Äußerungen und Zustände auf die derzeitige Flüchtlingspolitik aus und was bedeutet es für Migranten und Migrantinnen, wenn sie diskriminiert und als Gefahr dargestellt werden? Klar ist, Rassismus nimmt in unserer Gesellschaft wieder stark zu. Abfällige Äußerungen gegen Mitbürger_innen, die als „fremd“ wahrgenommen werden, sind keine Seltenheit. Stattdessen wird mittlerweile gerne behauptet, Sarrazin und Seehofer hätten „uns“ endlich von dem moralischen Maulkorb befreit, der es ständig verbiete, „die Wahrheit“ auszusprechen.
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Rassismuskritik Veranstaltungen