Archiv für Januar 2010

Mobi-Veranstaltung zu Dresden

Kein Naziaufmarsch am 13. Februar in Dresden!

Am 13. Februar 2010 werden wir zusammen mit tausenden von Menschen den größten Naziaufmarsch Europas in Dresden verhindern.

Im Jahr 2009 marschierten fast 7000 Nazis durch Dresden. Ihr Ziel ist es, die Verbrechen des Nazi-Regimes zu leugnen und Nazi-Deutschland zum eigentlichen Opfer des 2. Weltkrieges umzudeuten. Wir aber wissen: der verbrecherische Krieg ging von Nazi-Deutschland aus und kehrte 1945 nach Dresden zurück.

Im Jahr 2010 werden wir gemeinsam mit allen antifaschistischen Kräften aus den Gewerkschaften, Parteien, Jugend- und Studierendenverbänden, der Friedens- und Umweltbewegung, der radikalen Linken, globalisierungskritischen Gruppen und gewaltfreien Aktionsgruppen aus dem gesamten Bundesgebiet den Aufmarsch der Nazis verhindern. Nie wieder werden wir den AnhängerInnen des verbrecherischen Nazi-Regimes unsere Städte überlassen!

Nie wieder Faschismus – nie wieder Krieg!

Im letzten Jahr haben über 10.000 Menschen gegen den Naziaufmarsch demonstriert. In diesem Jahr wollen wir einen Schritt weitergehen. Wie in Jena, Köln und Berlin bereits erfolgreich durchgesetzt, werden wir uns auch in Dresden durch Aktionen des zivilen Ungehorsam mit Massenblockaden den Nazis entgegen stellen und sie blockieren. Dieses Ziel eint uns über alle sozialen, politischen oder kulturellen Unterschiede hinweg. Wir sind bunt und wir stellen uns dem braunen Mob in den Weg. Von uns wird dabei keine Eskalation ausgehen. Dabei sind wir solidarisch mit allen, die mit uns dieses Ziel teilen und dem Naziaufmarsch in Sicht und Hörweite entgegen treten wollen.

Unterstützt uns und kommt am 13. Februar 2010 nach Dresden – gemeinsam werden wir die Nazis stoppen!

Mehr Infos auf: http://www.dresden-nazifrei.com/

MOBI-VERANSTALTUNG: 4. Februar, 18:00 Uhr, im Curio-Haus, (Rothenbaumchaussee 15)


Organisiert von: Avanti, Junge GEW, GsHg

Dresden Poster

Dresden nazifrei!

Vermessung der Utopie

Die Vermessung der Utopie.
Mit Raul Zelik

Dabei geht es nicht um phantastische Wolkenkuckucksheime, sondern um
>konkrete Utopien< , also um politische Initiativen, die eine andere Gesellschaft
möglich machen, aber in der Realität von heute angesiedelt sind.
Zu Gast ist Raul Zelik, Mitautor des Buches „Die Vermessung der Utopie“.
Gemeinsam wollen wir darüber sprechen, welche konkreten Utopien für
unsere politische Praxis bedeutsam sind oder werden könnten.

Wann: FR. 19.2.2010, 19:30
WO: DRUCKEREI im GÄNGEVIERTEL (Valentinskamp 32)

Organisiert von: Noya, Avanti und der GsHg

Raul Zelik – Vermessung der Utopie @ Druckerei / Gängeviertel from Gerhard Schrübel on Vimeo.

Gemeinsam gegen jeden Extremismus? Nicht mit uns!

Aufruf zur kollektiven Verweigerung politischen Unsinns

Das veränderte politische Klima unter der schwarz-gelben Koalition hat bereits erste Einschnitte zur Folge. So konnte man in den letzten Tagen in Dresden und Berlin sehen, was der Staat vom aktiven Engagement gegen Nazis und deren Gesinnung hält. Die Repressionen gegen Vereine und Initiative, die sich den Nazis entgegenstellen, zeigen wie der Staat auch in Zukunft mit solchem Engagement umzugehen gedenkt.
In Teilen der Öffentlichkeit zeichnet sich zwar Empörung gegen dieses Vorgehen ab. Gleichzeitig verweigern sich jedoch die Protestierenden der konsequenten Kritik des Extremismusbegriffs. Die Extremismusformel als legitimatorische Basis des Vorgehens von Politik, Staatsanwaltschaft und Polizei wird damit von den Kritiker_innen selbst reproduziert und ihre Konsequenzen werden billigend in Kauf genommen.

Hier deshalb der Aufruf „Gemeinsam gegen jeden Extremismus? Nicht mit uns!“, den wir mit mittlerweile 130 Inititativen + Gruppen unterzeichnet haben und in dem dazu auffordern wird sich endgültig vom Extremismusansatz zu verabschieden.