Archiv für Februar 2009

Aufruf zur Demo „Finanzcasino schließen“ am 12.02.09 / 16:30

Donnerstag 12.02.2009 um 16:30 Uhr (Besenbinderhof)
Abschlusskundgebung um 18:00 Uhr auf dem Gänsemarkt

Don´t hate the players, hate the game
Kapitalismuskritik statt Kapitalist_innenkritik

„Das Finanzkapital beschleunigt zwar diese Prozesse ebenso wie die Globalisierung, ist darin aber nur Teil einer kapitalistischen Gesamtdynamik, die eine immer gewaltigere Zerstörungskraft entwickelt und immer mehr Menschen ins Abseits drängt.“
(aus: Mensch, denk weiter, http://www.labournet.de)

Die momentane Krise zeigt an, dass das gesamte kapitalistische Weltsystem auf einer krisenhaften Basis aufbaut und nicht nur das Finanzkapital. Die Idee, es sei alles gut, wenn die Finanzwirtschaft reguliert sei, ist ein Trugschluss und kommt eher einem Placebo nahe. Dabei bleiben die faktischen Möglichkeiten einer wirksamen Regulierung umstritten. Weshalb wir – die neu gegründete Gewerkschaftliche Hochschulgruppe – es wichtig finden, dass die Gewerkschaften und sozialen Bewegungen an dem Punkt der Regulierung nicht stehen bleiben. Die Kritik am neoliberalen Kapitalismus darf nicht auf die Finanzmärkte reduziert werden. Die sogenannte „Realwirtschaft“ und der „Finanzkapitalismus“ sind real nicht voneinander trennbar.
[…]
Machen wir aus der Krise innerhalb des kapitalistischen Systems eine Krise des Kapitalismus!
Wir brauchen ein Wirtschafts- und Gesellschaftssystem, das sich an den Bedürfnissen der Menschen orientiert und nicht an der Profitmaximierung!

(aus dem Demo-Aufruf der Gewerkschaftlichen Hochschulgruppe)

Wir sind gewerkschaftlich aktive Studierende an Hamburger Hochschulen. Ende 2008 wurde die Gruppe von den DGB-Einzelgewerkschaftsgruppen und neuen Aktiven gegründet, um wieder stärker in und außerhalb der Hochschulen zu intervenieren.
Nächste Treffen:
17.02.09 Curiohaus, Rothenbaumchaussee 15, 16.00 Uhr
11.03.09 Curiohaus, Rothenbaumchaussee 15 ,18.00 Uhr

Vorläufiger Kontakt:
studis[ät]gew-hamburg.de, studierende-verdi[ät]web.de

Solidarität mit den Streikenden der Hamburger Hochschulen

Erster Warnstreik im öffentlichen Dienst

Wir solidarisieren uns mit den streikenden Beschäftigten der Hamburger Hochschulen. Denn auch wir Studierende sind oft Beschäftigte an den Hochschulen, und viele davon ohne Tarifvertrag. Auch die Forderung nach gleicher Bezahlung für Leiharbeitnehmerlnnen ist ein guter und wichtiger Schritt. Denn insbesondere Studierende mit einem Bachelorabschluss erwartet nach dem Studium nur noch eine Anstellung als Leiharbeitnehmerln. Dieses bedeutet im Zeitalter der „Generation Praktikum“ eine weitere Gefahr der Prekarisierung auch von akademischen Beschäftigten.

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Demonstration

(für mehr Fotos auf das Bild klicken)