Wir hören auf. Lieber Nestbeschmutzung als Reinewaschen!

Wir haben uns entschieden, sämtliche Tätigkeiten in der GEW einzustellen. Zu unseren Beweggründen haben wir eine Erklärung geschrieben, die letzte Woche im Sammelband ‚Max Traeger – kein Vorbild. Person, Funktion und Handeln im NS-Lehrerbund und die Geschichte der GEW‘ (Hg Micha Brumlik / Benjamin Ortmeyer im Beltz Juventa Verlag) erschienen ist. Hier der ganze Artikel. Die Erklärung endet..

Heute kommen wir – das Leitungsgremium und die Aktivengruppe der Jungen GEW und der GEW Studis – zu der Entscheidung, dass für uns eine Identifikation mit und politische Organisation in einer Struktur, welche einen produktiven Umgang mit der eigenen Verbandsgeschichte und mit ihren Mitgliedern so verfehlt und auch 2017 über den vermeintlichen Unterschied von „verbrecherischer Arisierung“ und „Arisierung“ diskutiert – letztere sei scheinbar nicht so schlimm und im Fall von Ro19 zutreffend (vgl. Debatte hlz 5–6/2017) – nicht weiter möglich ist. (mehr…)

time to say goodbye. Auflösungsparty am 2.12.

So nicht. In einer Gewerkschaft, die sich so unkritisch mit ihrer eigenen nationalsozialistischen Vergangenheit beschäftigt, wollen wir nicht organisiert sein. Lieber Netzbeschmutzung als Reinewaschen. Wir hören auf. Und unseren Abschied feiern wir natürlich mit euch:

Am Samstag, den 2.12.2017 ab 21.00 in der Flora-Vokü. Dabei: Sekt, Gadgets, ein heftiges lineup, Sekt, Soli für antirassistische Kämpfe.

Weiterlesen über die GEW, ihre Vorgängerin, Max Traeger und deren Vergangenheit im NS, sowie die ausführliche Begründung für unsere Auflösung, könnt ihr im kürzlich erschienenen Sammelband ‚Max Traeger – kein Vorbild. Person, Funktion und Handeln im NS-Lehrerbund und die Geschichte der GEW‘ und hier.

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Buchvorstellung: Die ideologische Ausrichtung der Lehrkräfte 1933–1945

Dienstag 2.5, 18 Uhr Von-Melle-Park 8 Raum 05:

BUCHVORSTELLUNG von Benjamin Ortmeyer

„Die ideologische Ausrichtung der Lehrkräfte 1933–1945. Herrenmenschentum, Rassismus und Judenfeindschaft des Nationalsozialistischen Lehrerbundes“

Im Nationalsozialistischen Lehrerbund (NSLB) waren 1935 reichsweit 97 Prozent „der gesamten deutschen Erzieherschaft“ organisiert. (mehr…)

Antifaschismus Veranstaltungen

Einladung zur Austausch- und Informationsveranstaltung für Bildungsarbeiter*innen mit und ohne Fluchtgeschichte

Am Mittwoch den 19.4. gibt’s eine weitere Veranstaltung von here to participate! Auf den Wunsch hin, wird es erneut Infos zur Anerkennung von ausländischen Abschlüssen und zu Arbeitserlaubnissen geben. Vorher gibts die Möglichkeit neue Buddyteams zu bilden. Mittwoch 19.4. um 17 Uhr im Curiohaus der GEW Hamburg. Wir freuen uns!

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Arbeitserlaubnis für alle! Here to participate! Veranstaltungen

Einladung | invitiation | دعوة | دعوت | invitation: 13.2.2017 / 19:00 Here to participate Treffen

Das Buddy-Programm der GEW Hamburg lädt zum offenen Treffen ein. Alle Pädagog_innen mit und ohne Fluchtgeschichte sind herzlich eingeladen am 13. Februar 2017 um 19 Uhr ins Curiohaus zu kommen. Dort wollen wir über die bisherigen Erfahrungen in den Buddy-Teams sprechen und gemeinsam überlegen, wie es weiter geht. Darüber hinaus besteht die Möglichkeit, neue Teams zu bilden.

Montag, 13.2.2017, 19 Uhr im GEW-Curiohaus, Rothenbaumchaussee 15
(facebook-event)

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Arbeitserlaubnis für alle! Bildung Here to participate! Pädagogik Rassismuskritik

Zeitzeuginnengespräch mit Buchvorstellung. NS-Verfolgte und ihre Kämpfe um Anerkennung und Entschädigung

Am 31.1. findet in der Honigfabrik in Wilhelmsburg ein Zeitzeuginnengespräch mit Buchvorstellung statt. Die als so genannte „Asoziale“ kriminalisierte Ilse Heinrich wird über ihre Verfolgung, ihre Inhaftierung und ihr weiteres Leben berichten. Danach Lesung und Lichtbildvortrag mit Nina Schulz und Elisabeth Mena Urbitsch aus dem neu erschienenen Buch „Spiel auf Zeit“. Hier die komplette Ankündigung.

„Das kann man sich heute nicht mehr vorstellen, wie das ist, wenn man kein freier Mensch ist. Und nicht frei entscheiden kann. Darum geht das, dass man nicht frei entscheiden konnte.“ Ilse Heinrich
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Antifaschismus Erinnern & Gedenken Veranstaltungen

Empört euch – Beschwert euch – Wehrt euch! Ein Aufruf zum Widerstand gegen Abschiebungen

Wir unterstützen den Aufruf von Recht auf Stadt – never mind the papers an alle Menschen dieser Stadt, gegen Abschiebungen, rassistische Kontrollen, Schikanen der Behörde sowie andere Alltagsrassismen aktiv zu werden. Der grassierende Rechtsruck der Gesellschaft fordert noch deutlicher und vehementer für ein solidarisches Miteinander einzutreten. Spread the word!

An alle Menschen in Hamburg

Vor ein paar Tagen, am 14.12.16, fand die erste Sammelabschiebung von Geflüchteten nach Afghanistan statt. Über 30 Geflüchtete aus mehreren Bundesländern wurden vom Frankfurter Flughafen aus in ein Land verbracht, in dem Krieg, Anschläge, Verfolgung und Gewalt (nicht nur) gegen Minderheiten, Hunger und Elend an der Tagesordnung sind – deshalb fliehen Menschen von dort, deshalb gilt dieses Land „noch nicht einmal“ als sicheres Herkunftsland nach der Asylgesetzgebung und deshalb hat das Auswärtige Amt gerade erst seine Reisewarnung für Afghanistan erneuert. (mehr…)

Never mind the papers Solidarität

10 ½ Jahre GEW Studis Hamburg: Jubiläums-Soliparty

Nachdem wir unser 10jähriges verstreichen haben lassen, feiern wir unseren 10½ten Geburtstag umso doller! Freitag, 6.1.2017, 22 Uhr Jupibar im Gängeviertel!
Der Erlös der Party fließt Projekten zu, die mithilfe von Eheschließungen den rassistischen Ausgrenzungen der bürgerlichen Gesellschaft ein Schnippchen schlagen. [Facebook-Event]

✪ Feinster Trap‘n'Hiphop und Best od the 80s!
- Trap de la tourette (fette bootyshake HipHop/Trap Beats aus Berlin)
- Hir.se (straighte 80s aus Hamburg)
✪ Große Ausstellung: Das Beste aus 10 ½ Jahren GEW Studis
✪ Cocktails, Slushice-meets-Korn, Softdrinks & Bier
✪ Unnützes Wissen: Das ultimative GEW-Studis-Quiz. Unnütze Preise: Gewinne einen GEW-Radiergummi!

Flyer hier: (mehr…)

10 Jahre!

Max Traeger – kein Vorbild!

Max Traeger – erster Vorsitzender der GEW und Namensgeber einer GEW-nahen Stiftung – war Mitglied im NSLB (Nationalsozialistischen Lehrerbund), verbreitete die Legende der zwangsweisen Eingliederung von Lehrer_innenverbänden in den NSLB und war tatkräftig an der mehr als fragwürdigen Historie um den Besitz der Ro19 durch die GEW beteiligt. Alles in allem: kein Vorbild!

Unter diesem Titel veröffentlichte der Bundesausschuss der Studentinnen und Studenten in der GEW in offenen Brief an den GEW Hauptvorstand und alle Mitglieder, in dem die Umbenennung der Max-Traeger-Stiftung und eine kritische Auseinandersetzung mit der eigenen Vergangenheit gefordert wird. In einer eigenen Stellungnahme erklären wir unsere Intention den Brief zu unterstützen und rufen zu dessen Unterzeichnung auf. Beides und zwei taz-Artikel sind unten dokumentiert. (mehr…)

Max Traeger kein Vorbild! NS Vergangenheit aufklären Ro19 Stellungnahme

19.09.2016 GEW-Buddy-Programm Meeting: Einladung | invitiation | دعوة | دعوت | invitation

Nachdem die Buddy-Teams seit Mai dieses Jahres schon erste Erfahrungen machen konnten, geht das Buddy-Programm zum Schuljahr 2016/2017 in die nächste Runde. Alle interessierten Kolleg*innen sind zu der Austauschveranstaltung am 19.9. eingeladen. Dort wollen wir mit euch über eure bisherigen Erfahrungen in den Buddy-Teams sprechen und gemeinsam überlegen, wie es weitergeht. Darüber hinaus besteht die Möglichkeit, neue Teams zu bilden.

19. September 2016 / 18:00 Uhr im GEW-Curiohaus, Rothenbaumchaussee 15

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Here to participate! Veranstaltungen